RED FLAG. süße Macke oder Katastrophe mit ansage?
Dieser eine Schmerz.
Der nichts anderes zuließ, als hinzuschauen.
Zumindest, was mich anging.
Ich lernte über Jahre, wer ich war und wer ich sein wollte.
Es dauerte und brauchte noch mehr Selbstliebe und manchmal viel Wein, um zu verstehen, dass ich der Anfang von allem bin.
Ich bin der Anfang! Nicht der Ursprung!
Sichtbarkeit hat nichts mit gesehen werden zu tun
Darin – das Magazin, meine liebevolle Hommage an die Worte in meinem Geist.
Mal stumpf und subtil, mal treffend und scharfkantig wie Papier und mal weit schwingend wie die Flügel meines Lieblingsvogels, gepaart mit ’nem absurden Tiefgang, den man oft nicht kommen sieht, und vielen Bildern in meinem Kopf, die zu Worten werden wollen.
Treffen manche Worte? Mit Sicherheit. Das war auch mein Ziel. Denn es ist meine Sichtweise und meine Wahrheit.
Be-zieh-ung
Ich erkannte meine Treue. Kürzlich.
Mich überraschte es dennoch, wie sehr ich auf dem falschen Dampfer war.
Vielleicht verbot ich mir einfache Verbindungen zu Menschen und Beziehungen, denn rückblickend hatte es keiner leicht.
Damit meine ich nicht die Männer oder Freunde, welche mein Leben begleiteten, sondern meine Ahnen, meine Herkunftsfamilie.
Es waren unendlich viele Kompromisse, Masken und Bilder, die aufrechterhalten wurden.
Ich selbst wurde groß mit einem Leitbild, dass ein Mann mehr Wert hatte oder war als das, was er einem tatsächlich gab.
So lebte ich, so wuchs ich auf.
Mein (w)Ort
Authentizität fängt für mich dort an, nichts weglassen zu müssen und bleiben zu dürfen.
Unangepasst.
Wild und frei.
Ohne Starres Konstrukt.
Letztendlich fühlte es sich so an, als nähme man einem Künstler einen Teil seiner Pinsel weg. Kein schönes Gefühl.